Tag 13, Alta – Oksfjordhamn

10. April 2026: Alta – Oksfjordhamn


Bevor ich mit dem heutigen Bericht starte, ein kurzer Nachtrag zu gestern: Als wir gegen 1 Uhr schlafen gehen wollten, wagte ich noch einen Blick nach draußen – und tatsächlich: Polarlichter! Zwar waren sie zunächst nur schwach ausgeprägt, aber dennoch deutlich erkennbar.
Während Tine sich bereits hinlegte, schnappte ich mir die Kamera und positionierte zudem die DJI Osmo Pocket III für einen Zeitraffer-Versuch. Da es schon sehr spät war, begrenzte ich die Aufnahmedauer auf 20 Minuten – eine Entscheidung, die ich im Nachhinein fast ein wenig bereue. Wie man im Videoclip sehen kann, nahmen die Polarlichter nämlich genau zum Ende der Aufnahme noch einmal richtig an Fahrt auf und wurden beeindruckend stark. Nachdem ich meine Aufnahmen gemacht hatte, ging ich zufrieden ins Bett.




Freitag, der 10. April
Die Reise geht weiter. Ohne festes Ziel, aber mit einer klaren Richtung: Kurs auf die Insel Senja. Schon kurz nach der Abfahrt aus Alta finden wir uns auf fast menschenleeren Straßen wieder. Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite und setzt die außergewöhnliche Schönheit der Landschaft perfekt in Szene.

Obwohl wir diese Strecke schon öfter gefahren sind, wirkt heute alles wie neu: Die Kombination aus strahlendem Sonnenschein, schneebedeckten Gipfeln und freien Straßen ist einfach ideal. Die beeindruckende Kulisse lässt mich immer wieder anhalten, um die Kamera herauszuholen.

Nach knapp drei Stunden Fahrt entdecken wir einen Stellplatz direkt an der E6. Ein kurzer Blick genügt: Die Lage ist grandios und der Ausblick schlichtweg atemberaubend. Auch wenn der Preis für einen Stellplatz im gehobenen Segment liegt, überzeugt das Gesamtpaket. Neben der Ver- und Entsorgung sind Strom sowie die Nutzung von Waschmaschine und Trockner bereits inklusive.

Nach fast zwei Wochen „on the road“ ist das die perfekte Gelegenheit. Wir beschließen spontan, zu bleiben, die Füße hochzulegen und die Zeit sinnvoll zu nutzen, um unsere Vorräte an frischer Wäsche wieder aufzustocken.


Den Tag ließen wir ganz entspannt an unserem Stellplatz ausklingen. Nach ein paar kleinen
Spaziergängen genossen wir die Ruhe, bis am Abend die Aurora-App Alarm schlug: Ab 23 Uhr sollte es Polarlichter geben.

Erwartungsvoll blickte ich immer wieder aus dem Fenster, doch der Himmel blieb zunächst dunkel. Um sicherzugehen, dass ich nichts verpasste, trat ich schließlich vor die Tür – und tatsächlich: Da waren sie! Erst noch kaum zu sehen, aber dann ging es richtig los.

Sofort holte ich Stativ und Kamera aus dem Wohnmobil, während Tine das Spektakel eifrig mit dem Handy festhielt.

Als ich bemerkte, dass unsere Nachbarn aus Frankreich in ihrem Mobil noch nichts von ihrem Glück wussten, klopfte ich kurz an, um sie darauf aufmerksam zu machen. Sie waren unglaublich dankbar, da ihnen dieses beeindruckende Schauspiel sonst entgangen wäre. Währenddessen ließ ich die Videokamera mitlaufen, dieses Mal etwas länger. Ich freue mich nun über einige fantastische Aufnahmen der tanzenden Lichter.


Da es heute schon sehr spät ist, nur zwei Fotos, weitere werden morgen nachgeliefert. Auch ein Polarlichtjäger benötigt mal etwas Schlaf. 🙂

Wissenswertes & Fakten:

  • Der Stellplatz: Link
  • Kosten: 31 € pro Tag

Die Route:

  • Gefahrene Kilometer: 134
  • Start/Ziel: Alta – Oksfjordhamn

Wie es weitergeht:
Morgen geht es weiter Richtung Senja.

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Transparenz-Hinweis: 
Mir ist wichtig, dass ihr hier echte Berichte von meinen Touren bekommt. Da ich kein gelernter Autor bin, nutze ich KI-Tools wie Gemini, um meine Notizen und Gedanken in eine Form zu bringen, die sich für euch angenehm lesen lässt.
Der Inhalt bleibt aber immer unser eigenes Abenteuer.

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3 Kommentare

  1. Mit einer von den schönsten Stellplätzen, die wir je hatten. Und Volker, der Polarlichtjäger, war beim Fotografieren voll in seinem Element 😁

  2. Guten Morgen, wirklich sagenhaft, der Ausblick und später die Polarlichter,auch das Video mit der Musik, einfach genial 🤩

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