13. April 2026: Senja
Auch heute zieht es uns wieder hinaus, um die Insel weiter zu erkunden. Unser erstes Ziel ist der Strand von Bøvær. Die Anfahrt führt über eine schmale, recht holprige Straße, die uns schließlich zu diesem malerischen Küstenabschnitt bringt.
Leider drängt sich vor Ort der Eindruck auf, dass motorisierte Besucher hier nicht sonderlich willkommen sind. Der bei Google Maps verzeichnete Parkplatz ist mittlerweile versperrt, und am Wendeplatz machen unmissverständliche Privatschilder deutlich, dass man als Tourist eher stört.
Das ist zwar bedauerlich, aber die Perspektive der Anwohner ist durchaus nachvollziehbar: Sobald ein solcher Geheimtipp erst einmal auf Instagram die Runde macht, ist es mit der idyllischen Ruhe schnell vorbei.

Unser nächstes Ziel: der Aussichtspunkt Bergsbotn, die einzige offizielle Viewing-Plattform auf Senja.






Nachdem wir die Aussicht noch ein wenig genossen haben, setzen wir unseren Ausflug fort. Unser nächstes Ziel ist der Gryllefjord, der laut Google Maps mit einem besonders schönen Panorama lockt.
Auf dem Weg dorthin passieren wir einen Trollpark. Obwohl dieser offiziell geschlossen ist, können wir das Gelände ungehindert zu Fuß erkunden. Die Grundidee des Parks ist eigentlich passend, schließlich gehören Trolle ebenso zu Norwegen wie die markanten Berge und die tiefen Wasserfälle. Leider lässt die Umsetzung hier sehr zu wünschen übrig: Die Figuren aus Pappmaché erinnern weniger an charmante Fabelwesen als vielmehr an schaurige Gestalten aus einer Geisterbahn – eine enttäuschende Erfahrung.






Ein positiver Aspekt des Geländes ist die Ver- und Entsorgungsstation für Wohnmobile, die wir direkt in Anspruch nehmen. Danach setzen wir unsere Fahrt in Richtung Gryllefjord fort.
Der Ort selbst macht jedoch einen eher vernachlässigten Eindruck; beim Durchfahren fallen viele alte und ungepflegte Häuser ins Auge. Doch auch solche Eindrücke gehören dazu, wenn man sich abseits der bekannten Pfade bewegt und authentische Orte erkundet.
Schließlich beschließen wir, zu unserem Stellplatz der letzten Nacht zurückzukehren. Auch wenn wir heute einige Stationen dabei hatten, die uns weniger überzeugt haben, bleibt das Resümee positiv: Es war dennoch eine schöne Tour. Die Landschaft auf Senja ist schlichtweg atemberaubend und entschädigt mühelos für die weniger glanzvollen Anblicke des Tages.


Wissenswertes & Fakten:
- Der Stellplatz: Link
- Kosten: 12 € pro Tag
Die Route:
- Gefahrene Kilometer: 95
- Start/Ziel: Senja
Wie es weitergeht:
Wir haben genug von Senja gesehen, morgen bewegen wir uns weiter in Richtung Lofoten.
Transparenz-Hinweis:
Mir ist wichtig, dass ihr hier echte Berichte von meinen Touren bekommt. Da ich kein gelernter Autor bin, nutze ich KI-Tools wie Gemini, um meine Notizen und Gedanken in eine Form zu bringen, die sich für euch angenehm lesen lässt.
Der Inhalt bleibt aber immer unser eigenes Abenteuer.

Da muss ich dir Recht geben, die Figuren sehen ja gruselig aus 🤣😂 schade !
Die Dame bräuchte mal einen Friseur 🤣
Du bist leider nicht dabei gewesen. 😂