19. April 2026: Midnattsol Camping Bleik – Lofoten
Bevor wir zum heutigen Bericht kommen, gibt es noch ein Update von vergangener Nacht – beziehungsweise von den frühen Morgenstunden.
Kurz vor dem Schlafengehen meldete sich mein Polarlichtjäger-Instinkt: Ich musste einfach noch einmal vor die Tür. Als ich Tine erklärte, dass ich mit Stativ und großer Kamera bewaffnet nach draußen verschwinden würde, wünschte sie mir lächelnd viel Glück. Und dieses Glück war mir tatsächlich hold.
Nach nur wenigen Minuten des Wartens begann am Himmel ein wahres Feuerwerk.


Obwohl es hier im hohen Norden – wie bereits erwähnt – nicht mehr vollkommen dunkel wird, zeigten sich die Polarlichter in einer beeindruckenden Intensität. Da sie ständig ihre Position veränderten, rannte ich mit dem Equipment mal in die eine, mal in die andere Richtung, um den perfekten Winkel zu erwischen.






Das Ergebnis sind nicht nur wunderschöne Fotografien, sondern dank der DJI Pocket auch faszinierende Zeitrafferaufnahmen, die dieses fantastische Ereignis in Bewegung festhalten.
Nun zum Bericht von heute.
Schweren Herzens verließen wir unseren idyllischen Stellplatz und setzten die Reise fort. Unser nächstes Ziel: die Lofoten.
Wie gewohnt brachen wir zur Mittagszeit auf und folgten in aller Ruhe den Straßen 82 und 85, bis wir schließlich die E10 erreichten. Die Strecke lud immer wieder zu Fotostopps ein, doch eine besonders ausgiebige Rast legten wir am Bukkekjerka (samisch: Bohkegeargi) ein. Dieser Ort ist gleichermaßen als heilige Stätte der Samen wie als architektonisch bemerkenswerter Rastplatz bekannt. Die Lage ist dramatisch: eingekesselt zwischen steilen Berggipfeln und dem offenen Meer. Ich hatte das Glück, genau in dem Moment abzudrücken, als die Sonne perfekt in der Scharte zwischen zwei Gipfeln stand.



Gegen 16:30 Uhr folgte der routinierte Blick in die Stellplatz-App. Die Entscheidung fiel schnell auf einen kleinen Hafen, der auch als Fähranleger dient. Kaum eine halbe Stunde nach unserer Ankunft legte die Fähre an – ganze zwei Fahrzeuge rollten von Bord. Abgesehen von einem einsamen Angler blieben dies die einzigen Menschen, denen wir bis zum Abend begegneten. Es herrscht eine absolute Stille, und wir genießen es sehr, wieder einmal ganz allein in dieser herrlichen Umgebung zu stehen.



Wissenswertes & Fakten:
- Die Lofoten
- Der Stellplatz: Link
- Kosten: 20€ pro Tag
Die Route:
- Gefahrene Kilometer: 164
- Start/Ziel: Midnattsol Camping Bleik – Lofoten
Wie es weitergeht:
Morgen geht es weiter. Wir bleiben da, wo es uns gefällt.
Transparenz-Hinweis:
Mir ist wichtig, dass ihr hier echte Berichte von meinen Touren bekommt. Da ich kein gelernter Autor bin, nutze ich KI-Tools wie Gemini, um meine Notizen und Gedanken in eine Form zu bringen, die sich für euch angenehm lesen lässt.
Der Inhalt bleibt aber immer unser eigenes Abenteuer.

Als mein Polarlichtjäger vom Fotografieren zurückkam, konnte ich in seinem Gesicht und strahlenden Augen sehen, dass er erfolgreich war.
Das glaube ich Volker , dass du da voll in deinem Element warst 😂. Aber wahnsinnig schön, einfach nur Traumhaft deine Aufnahmen. Auch faszinierend finde ich immer die Sonne mit den Strahlen 🤗mega 🤩
Da warst du zur richtigen Zeit, am richtigen Ort ! Wirklich wunderschön die Bilder !