Tag 27, Hanøy – Innhavnet

24. April 2026: Fährfahrt und Stellplatz mit Kunstrasen

Heute geht es zurück aufs Festland. Da unsere Fähre erst für 14:30 Uhr angesetzt ist, brechen wir entspannt um 12:30 Uhr vom Stellplatz auf. Trotz des gemütlichen Tempos erreichen wir den Hafen bereits eine Stunde später und überbrücken die restliche Wartezeit bei einer Tasse Kaffee.

Pünktlich um 14:30 Uhr legt das Schiff ab. Da der Aufenthalt im Fahrzeug während der Überfahrt nicht gestattet ist, machen wir es uns auf dem Passagierdeck an einem Fensterplatz gemütlich. Als ich bei einem Mitreisenden eine äußerst appetitliche Portion entdecke, steht mein Entschluss fest: „Das gönne ich mir auch!“

Wenig später genieße ich den norwegischen Klassiker:

  • Kjøttboller (kleine, runde Fleischbällchen)
  • Kokte poteter (Salzkartoffeln)
  • Ertepuré (Erbsenpüree)
  • Brun saus (braune Soße) und Tyttebær (Preiselbeeren)

Während wir uns nach dem Essen unterhalten und den Blick über die faszinierende, noch tief verschneite Bergwelt schweifen lassen, entdecke ich plötzlich mehrere Delfine im Wasser. Da sie jedoch recht weit entfernt sind und die Schiffsscheiben beschlagen, gelingen leider keine brauchbaren Fotos. Doch das spielt kaum eine Rolle – was zählt, ist der Moment.

Nach dem Anlegen fahre ich zunächst rechts ran und lasse den restlichen Strom der Fahrzeuge passieren. So können wir die Weiterfahrt in aller Ruhe genießen, ohne – wie ich immer sage – „jemanden im Nacken“ zu haben.
Nach einiger Zeit erblickte ich aus dem Augenwinkel im Vorbeifahren die Überreste einer uralten Tankstelle. Bei der nächsten Gelegenheit wendete ich, um die wenigen hundert Meter zurückzufahren. Direkt vor Ort ließen sich keinerlei Informationen zu dem Gebäude finden, doch eine anschließende Internetrecherche brachte schließlich Licht ins Dunkel.

Im Jahr 1946 ging sie in Betrieb. Sie war im Besitz eines Roald Bye. Um das Fahrzeug zu betanken, musste das Benzin von Hand über einen großen Hebel an der Zapfsäule gepumpt werden. Neben Benzin konnten die Autofahrer Zeitungen und Zeitschriften an der  Sørkil Bensinstasjon erwerben. Vor allem auch religiöse Zeitschriften waren fest im Programm.
Bis in die 1960er Jahre wurde die Sørkil Besinstasjon betrieben. Dann schloss sie ihre Tür. Sie befindet sich heute in Besitz des gegenüberliegenden und traumhaft am Wasser gelegenen Campingplatzes Sørkil Fjordcamping. Zusammen mit dem örtlichen Kulturverein wird dieses Denkmal liebevoll gepflegt.
Quelle: https://weites.land/

Gegen 16:30 Uhr erreichten wir den Stellplatz in Innhavet, auf dem wir – wie so oft – die einzigen Gäste waren. Nach einem kurzen Spaziergang, bei dem ich die obligatorischen Umgebungsfotos machte (die aufgrund des trüben Wetters heute leider etwas blass ausfielen), ließen wir den Tag angesichts der grauen Wolken gemütlich im Wohnmobil ausklingen.




Wissenswertes & Fakten:


Die Route:

  • Gefahrene Kilometer: 121 inkl. Fähre
  • Start/Ziel: Hanøy paid parking – Innhavnet

Wie es weitergeht:
Da auf den Lofoten schlechtes Wetter gemeldet ist, werden wir uns wieder Richtung Festland bewegen.

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Transparenz-Hinweis: 
Mir ist wichtig, dass ihr hier echte Berichte von meinen Touren bekommt. Da ich kein gelernter Autor bin, nutze ich KI-Tools wie Gemini, um meine Notizen und Gedanken in eine Form zu bringen, die sich für euch angenehm lesen lässt.
Der Inhalt bleibt aber immer unser eigenes Abenteuer.

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2 Kommentare

  1. Trotz immer wiederkehrender Schneeschauer und kühlen Temperaturen war es eine schöne Tour. Faszinierend fand ich, daß wir während der Fahrt auf der Fähre Delphine gesehen haben 😊

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