30. April 2026: Wir sind in Südnorwegen
Da das Wetter heute absolut nicht mitspielt, verschieben wir die Wanderung zum Torghatten auf unbestimmte Zeit. Bei diesem grauen Himmel lohnt sich nicht einmal der Abstecher für ein schnelles Foto des sonst so fotogenen Berges. Bevor wir den Stellplatz verlassen, nutzen wir routiniert die Ver- und Entsorgungsstation und füllen an der benachbarten Tankstelle direkt den Diesel auf. Dann geht es los.
Die Landschaft bis zur ersten Fähre ist zwar reizvoll, doch der große „Aha-Effekt“ bleibt zunächst aus – und das liegt dieses Mal nicht nur am trüben Wetter. Erst nach der Überfahrt zeigt sich wieder das typische Norwegen-Phänomen: Innerhalb weniger Minuten wandelt sich die Kulisse von beinahe schlicht zu spektakulär und dramatisch.
Obwohl ich am laufenden Band Motive entdecke, entstehen heute nur wenige Aufnahmen. Die Kombination aus Regen, Dunst und mangelnden Haltebuchten macht das Fotografieren schwierig.





Die Fahrt verläuft daher ohne größere Highlights – bis Tine plötzlich einen Elch am Straßenrand erspäht. Sofort wende ich bei der nächsten Gelegenheit, in der Hoffnung auf einen Schnappschuss, doch der majestätische Waldbewohner hat sich bereits wieder in das dichte Grün zurückgezogen.
Auf den letzten Kilometern zu unserem heutigen Etappenziel geschieht das Unerwartete: Der Himmel reißt auf, und plötzlich sind nur wenige Wolken zu sehen.

So kommen wir gut gelaunt am Campingplatz an.
Direkt nach dem Einchecken lassen wir uns auf einer Holzbank nieder und genießen das seltene Privileg, wieder draußen sitzen zu können.

Man spürt deutlich, dass wir nun im Süden Norwegens angekommen sind – die Natur zeigt sich bereits im Frühlingsgewand und die Temperaturen sind spürbar milder.
Die Route:
- Gefahrene Kilometer: 173
- Kosten: 27 €/Tag
- Start/Ziel: Brønnøysund – Skogmo
Wie es weitergeht:
Morgen geht es weiter Richtung Süden.
Transparenz-Hinweis:
Mir ist wichtig, dass ihr hier echte Berichte von meinen Touren bekommt. Da ich kein gelernter Autor bin, nutze ich KI-Tools wie Gemini, um meine Notizen und Gedanken in eine Form zu bringen, die sich für euch angenehm lesen lässt.
Der Inhalt bleibt aber immer unser eigenes Abenteuer.
