Nachtrag zu gestern: Ein unverhofftes Finale
Bevor wir zum heutigen Bericht kommen, ein kurzes Update aus der vergangenen Nacht. Kaum war der Donnerstags-Post online, meldete sich mein Instinkt als Polarlichtjäger: Ich musste einfach noch einmal hinaus in die Nacht.
Tine reagierte zunächst amüsiert – immerhin war es bereits nach Mitternacht, der erste Mai war angebrochen und die Dunkelheit hielt sich sichtlich in Grenzen. Doch die Neugier siegte und sie begleitete mich nach draußen. Und tatsächlich: So unglaublich es klang, die Polarlichter zeigten sich erneut. Zwar schimmerten sie vor dem bereits hellen Nachthimmel nur sehr dezent, doch sie waren unverkennbar da. Ein magischer Moment, der das Warten mehr als belohnt hat.


Freitag, der 1. Mai
Bei bestem Reisewetter ließen wir unseren alten Stellplatz hinter uns und steuerten ohne größere Pausen unser nächstes Ziel an. Die Vorfreude war groß, denn das Foto in der App versprach viel – und die Realität hielt locker stand.
Die Überraschung war perfekt, als wir die E6 verließen und einer schmalen Nebenstraße folgten, die uns in eine malerische kleine Bucht führte. Unser neuer Standort liegt direkt am Wasser, auf einer Halbinsel, die von den eindrucksvollen Ruinen einer alten Burg gekrönt wird.


Wir genießen die ungewohnt milden Temperaturen in vollen Zügen. Mit einem frischen Kaffee sitzen wir vor dem Wohnmobil, lassen die Seele baumeln und beobachten in aller Ruhe die Vögel bei ihrer emsigen Nahrungssuche. Es ist einer dieser friedlichen Momente, in denen man die Zeit einfach mal für einen Augenblick anhält.



Besonders fasziniert hat uns die skandinavische Gelassenheit: Im kleinen Kiosk am Platz meldet man sich unkompliziert am Automaten an. Hier gibt es Eis, Kaffee und kleine Besorgungen – komplett ohne Personal. Man kann sich kaum vorstellen, dass ein solches Modell überall funktionieren würde; anderswo wäre die Eistruhe wohl schnell leer geräumt.
Ähnlich beeindruckend war der Besuch im nahegelegenen Hofladen. Auch hier herrschte absolute Vertrauensbasis: Inmitten der Waren waren wir völlig auf uns allein gestellt. Wir haben uns für einen Kuchen entschieden, den wir ganz entspannt per Kreditkarte am Terminal bezahlten. Ein ehrliches System, das diesen idyllischen Ort nur noch sympathischer macht.

Die Route:
- Gefahrene Kilometer: 181
- Kosten: 18 €/Tag
- Start/Ziel: Skogmo – Steinvikholm
Wie es weitergeht:
Morgen bleiben wir hier.
Transparenz-Hinweis:
Mir ist wichtig, dass ihr hier echte Berichte von meinen Touren bekommt. Da ich kein gelernter Autor bin, nutze ich KI-Tools wie Gemini, um meine Notizen und Gedanken in eine Form zu bringen, die sich für euch angenehm lesen lässt.
Der Inhalt bleibt aber immer unser eigenes Abenteuer.

Super 👍🤗
Dankeschön! 👋
Wunderschön !
Das nenne ich mal Luxus; an diesem Ort ein Käffchen zu trinken …… traumhaft 👍
Bild 1 ; man beachte die Hausbeleuchtungen Wow !😉
Ja, Schwesterlein, hier hält jeder Tag eine neue Überraschung bereit. 😊