Tag 35, mal wieder zur Magalaupe


Es geht wieder weiter. Während ich das Wohnmobil auf dem schmalen Weg wende, nutzt Tine die Gelegenheit, um am Kiosk unseren Müll zu entsorgen. Dort wird sie von einem Norweger angesprochen, der mit seinem alten Käfer unterwegs ist, um seinem Enkel die Burg zu zeigen.
Ich geselle mich zu den beiden und es entwickelt sich schnell ein längeres Gespräch. Da der Norweger viele Jahre in der Schweiz gelebt hat, spricht er hervorragend Deutsch. Als ich beiläufig erwähne, dass ich einst Kfz-Mechaniker bei VW gelernt habe, ist er sichtlich begeistert. Stolz präsentiert er uns seinen 64er Käfer bis ins kleinste Detail und betont dabei mehrfach, dass sich alles – sogar die Lackierung – noch im absoluten Originalzustand befindet. Sowohl Tine als auch ich sind fasziniert, nicht nur von dem Fahrzeug selbst, sondern auch von dem zeitgenössischen Zubehör.


Nach der ausführlichen Oldtimerbesichtigung, machen wir uns auf den Weg. Wir nehmen die E6 welche auf dem Streckenabschnitt keine Besonderheit für uns bereithält. So halten wir nur mal an, um Gas zu tanken und etwas einzukaufen. Ja auch heute am Sonntag haben die Läden hier in Norwegen geöffnet. Oft ist nur ein bestimmter Teil der Läden zugänglich, damit man das Nötigste bekommt. Wir sind verwundert, dass uns auf der E6 so viele Autos und auch Wohnmobile entgegenkommen. Aber da auch hier der 1. Mai ein Feiertag ist, sind das bestimmt Reiserückkehrer. Diese Vermutung bestätigt uns später die freundliche Campingplatzbesitzerin von unserem heutigen Ziel. Wir sind abermals am Campingplatz an der Magalaupe. Der Platz liegt günstig in der Mitte zwischen unserem vorherigen Platz und unserem nächsten Ziel. Außerdem gefällt es uns hier immer sehr gut. Die nur wenige hundert Meter entfernte Schlucht Magalaupe überrascht immer wieder mit unterschiedlich starkem Wasserdurchfluss. Wir haben die Schlucht schon bei wenig, aber auch mit sehr starker Strömung erlebt.
Morgen werden wir zur Schlucht spazieren, mal sehen wie stark die Strömung ist. Als wir hier am Campingplatz ankommen, werden wir freundlich von der Besitzerin empfangen und nach einem kurzen Plausch mit der deutschsprechenden Chefin, beziehen wir unseren Platz. Dort kommen uns gleich einige neugierige norwegische Ziegen entgegen. Die mit Glocke, GPS und virtuellen Weidezaun ausgestattet sind.

Ein virtueller Weidezaun ist ein GPS-basiertes System zur Weidetierhaltung, das physische Zäune durch Halsbänder und App-Steuerung ersetzt.
In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Tiere die virtuellen Grenzen schnell lernen und der Stresspegel nicht höher ist als bei traditioneller Zäunung.


Die Route:

  • Gefahrene Kilometer: 172
  • Kosten: 32 €/Tag
  • Start/Ziel: Steinvikholm – Magalaupe

Wie es weitergeht:
Morgen bleiben wir hier.

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Transparenz-Hinweis: 
Mir ist wichtig, dass ihr hier echte Berichte von meinen Touren bekommt. Da ich kein gelernter Autor bin, nutze ich KI-Tools wie Gemini, um meine Notizen und Gedanken in eine Form zu bringen, die sich für euch angenehm lesen lässt.
Der Inhalt bleibt aber immer unser eigenes Abenteuer.

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4 Kommentare

  1. Wow …..interessant, was einen da alles über den Weg kommt, mich würde mal interessieren, ob dieser Käfer Liebhaber ein Handy besitzt ? ! 🤔

    1. Ja Schwesterlein, wir sind in Norwegen. Der Käferliebhaber hat selbstverständlich ein Handy und er ist auch bei Facebook.

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