Tag 38, Trollstigen – Geiranger

Auf bekannten Pfaden zum Trollstigen

Heute zieht es uns zurück auf vertraute Wege. Wir verlassen den Campingplatz, nicht ohne uns vorher ausgiebig mit einem jungen ungarischen Paar auszutauschen, das sich auf der Reise zum Nordkap befindet.
Bereits nach wenigen Minuten erreichen wir unser erstes Etappenziel: den Trollstigen. Auch wenn wir diese Route schon oft befahren haben, bleibt sie jedes Mal ein beeindruckendes Erlebnis. Heute sind wir gleich doppelt begünstigt:

  • Ruhe auf der Straße: Da wir fast allein unterwegs sind, können wir die Auffahrt in vollen Zügen genießen und ganz entspannt nach oben fahren.
  • Spektakuläres Wetter: Während die Umgebung auf über 600 m ü. NN noch tief in ihr weißes Winterkleid gehüllt ist, präsentieren sich die Straßen bereits schnee- und eisfrei.

Besonders faszinierend ist der Blick zurück ins Tal, wo die Landschaft bereits in sattem Frühlingsgrün leuchtet – ein herrlicher Kontrast zum winterlichen Hochplateau.

Nachdem wir die kurvenreiche Fahrt gemeistert haben, erkunden wir die Aussichtsplattformen. Wir lassen die schneebedeckte Bergwelt auf uns wirken, halten die Szenerie auf den obligatorischen Fotos fest und statten dem Souvenirshop einen kurzen Besuch ab. Dort werden wir beide fündig: Eine neue Tasse für meine Sammlung und ein Stofftier für Tine ziehen in unser Reisegepäck ein.


Ein verborgener Schatz: Die Øvstestølbrua

Unser Weg führt uns weiter zum nächsten Ziel – einem Ort, den wir bereits gut kennen und der dennoch leicht zu übersehen ist. Es handelt sich um einen unscheinbaren Parkplatz, der für sich genommen kaum auffällt. Doch das wahre Highlight liegt nur wenige Schritte entfernt.
Sobald man die kleine Brücke direkt am Parkplatz überquert, eröffnet sich ein fantastischer Ausblick: Das reißende Wasser des Flusses trifft hier auf die historische Steinbrücke Øvstestølbrua. Zusammen mit der markanten Silhouette des Berges im Hintergrund ergibt sich ein Postkartenmotiv, wie man es sich schöner kaum vorstellen kann.
Wir legen eine kurze Kaffeepause ein und warten geduldig auf einen Moment, in dem die Sonne die Szenerie für das perfekte Foto flutet. Da uns dieser Wunsch heute jedoch verwehrt bleibt, fange ich die besondere Atmosphäre eben bei bewölktem Himmel ein. Auch das diffuse Licht hat seinen ganz eigenen Reiz und unterstreicht die raue Schönheit der norwegischen Natur.


Zwischenstopp an der Gudbrandsjuvet

Nur wenige Kilometer weiter, kurz vor unserer Fährüberfahrt, legen wir noch einen Halt an der Gudbrandsjuvet ein. Dieses Mal präsentiert sich die Schlucht jedoch von ihrer ruhigen Seite: Der Fluss führt ungewöhnlich wenig Wasser, wodurch das Naturschauspiel weniger spektakulär wirkt als gewohnt. Dennoch gehört dieser Ort fest zu unserer Reise dazu, und so halten wir den Moment – der Vollständigkeit halber – auch heute auf einem Foto fest.

Über die Adlerstraße zum Geirangerfjord

Kaum haben wir die Fähre verlassen, trennen uns nur noch 24 Kilometer von einem der wohl spektakulärsten Aussichtspunkte der Region: dem Ørnesvingen. Von hier oben bietet sich uns ein atemberaubendes Panorama über den weltberühmten Geirangerfjord, den Ort selbst und sogar den Campingplatz, der unser heutiges Tagesziel markiert. Wir nehmen uns die Zeit, diesen sagenhaften Ausblick in Ruhe zu genießen, bevor wir uns an die Abfahrt in den Ort machen.
Am Campingplatz angekommen, bestätigt sich unsere Hoffnung: Wie zu dieser Jahreszeit üblich ergattern wir einen Platz in der ersten Reihe, direkt am Wasser. Auch wenn dieser Ort preislich etwas gehobener ist, kehren wir immer wieder voller Vorfreude hierher zurück.
Besonders Tine genießt den Aufenthalt in Geiranger jedes Mal aufs Neue. Es ist die charmante Mischung aus der imposanten Natur und den vielen kleinen Souvenirläden im Ort, die für sie den besonderen Reiz ausmacht und zum Bummeln einlädt.


Die Route:

  • Gefahrene Kilometer: 77
  • Kosten: 37 €/Tag
  • Start/Ziel: Trollstigen – Geiranger

Wie es weitergeht:
Unser nächstes Ziel: Morgen bleiben wir hier.

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Mir ist wichtig, dass ihr hier echte Berichte von meinen Touren bekommt. Da ich kein gelernter Autor bin, nutze ich KI-Tools wie Gemini, um meine Notizen und Gedanken in eine Form zu bringen, die sich für euch angenehm lesen lässt.
Der Inhalt bleibt aber immer unser eigenes Abenteuer.

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3 Kommentare

  1. Da kommen Erinnerungen hoch ☺️, den Trollstigen wären wir damals auch lieber ohne Verkehr gefahren 😂. Tolle Aufnahmen wieder . Der Aufenthalt am Geiranger ist echt fantastisch 🤩 🤗

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